20.07.2007 – Auf den heutigen Tag haben wir uns fast so sehr gefreut wie auf die Hochzeit. Okay, das war jetzt natürlich übertrieben, aber wir starteten voll Elan, Hoffnung und Aufregung in den Tag, obwohl wir für unsere Verhältnisse extrem früh aufstehen mussten, denn Abfahrt war um 8:00 Uhr morgens. Ein Minibus brachte uns quer über die Insel in ein Areal namens „L’Étoile„, welches im Ost-Süd-Östlichen Teil von Mauritius angelegt ist. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet, durch das man seltsamerweise mit Mountainbikes, Quads und Jeeps fahren kann, und welches auch zum Jagen genutzt werden kann. Wir nutzten diese für uns wunderbare Kombination und hetzten auf zwei 380cc Maschinen ca. 3 Stunden über Stock und Stein. Der Tag begann regnerisch, was sich dann als Segen herausstellte. Denn so waren die Feldwege rutschig und voller Pfützen, die Bergwege ebenfalls matschig und anspruchsvoll, wodurch das ganze nicht nur eine Sightseeing Tour, sondern auch eine Art Rally wurde. Und weil das ganze noch nicht Action genug war, kam es bei der Rückfahrt noch zu einer kleinen Massenkarambolage, an der wir Gott-sei-Dank nicht verursachend beteiligt waren. Völlig verdreckt, aber vollgepumpt mit Adrenalin und Glückshormonen wurden wir dann auch hier mit einem Mittagsbuffet verköstigt. Im Paketpreis war noch Bogenschießen inkludiert. Dies stellte sich aber als sehr mageres Goodie dar, da jeder Teilnehmer exakt 3 Pfeile abschiessen konnte, bevor man sich bei uns für unser Kommen bedankte und den Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen aussprach.

Wir wurden wieder in den Minibus verfrachtet und traten die Heimreise an, wo wir uns gründlich in der Dusche abschrubben konnten und es sogar noch schafften an den Strand zu japsen. Leider mussten wir unsere geplanten Schnorcheltour für den späteren Nachmittag absagen, da eine ausnehmend frische Brise samt Schlechtwetterwolken und aufzog. Diese veranlasste Coco auch in kiloweise Handtüchern eingewickelt wie eine Lungenkranke an der Nordsee den restlichen Tag am Strand zu verbringen. Der Kanadier hatte es da schon ein bisschen leichter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.