19.07.2007 – Wir hatten viel vor, daher sind wir natürlich wieder viel zu spät aufgestanden und haben wieder fast eine Stunde mit Buswarten verbracht. Da unsere lieben Zuhausegebliebenen sicher schon auf Nadeln sassen, mussten wir Nachricht geben, sind daher in unser bereits geliebtes Grand Baie gefahren und schnurstracks ins Internet Café zum bloggen gegangen. 2 Stunden später haben wir uns ein wenig gestärkt, diesmal in einem Mauritischen Asiatischen Restaurant. Das Essen war ausgesprochen lecker, nur mit dem Bestellen haben wir etwas vermurkst, da unser bestellter Beilagenteller eine eigene Hauptspeise wurde. So hatten wir einen Tisch voller Essen und eigentlich nur Guster auf einen Snack …

Nachdem der Tag dann mittlerweile etwas fortgeschritten war, kamen wir eigentlich zum Hauptprogrammpunkt des Tages – Pamplemousses Botanical Garden. Nach geschicktem Verhandeln haben wir einen Taxifahrer dazu gebracht, uns in den ältesten Botanischen Garten in der Südlichen Hemisphäre zu bringen, auf uns zu warten, und uns anschließend wieder ins Hotel zurückzuführen. Und das zum Supersonderpreis von 775 Rupien, was umgerechnet 19 Euro entspricht. Aber nur weil wir ihm so sympatisch waren, normalerweise kostet diese Fahrt um einiges mehr 😉

Der auch Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden genannte Garten umfasst 37 Hektar. Seit 1735 wird dieses Areal als botanischer Garten genutzt und ist insbesondere durch seine riesigen Wasserlilien bekannt. Doch auch die anderen exotischen Pflanzen sind sehens- und riechenswert. Leider kamen wir eine knappe Stunde vor Schließung im Garten von Pamplemousse an. Wir wurden schnell von einem Guide abgefangen, der uns anschließend eine Führung gab. Hier lernten wir einerseits viel über die hier wachsenden Pflanzen, andererseits wurden wir köstlich unterhalten, denn der Guide entpuppte sich als sehr amüsant. Abschließend können wir nicht genau sagen, welche Pflanzennamen der Guide sich ausgedacht hat, und welche Bäume und Sträucher tatsächlich so genannt werden. Lediglich der Name der Millionärspalme bestätigte zu einem späteren Zeitpunkt eine anderer Mauritianer bestätigen; Es handelt sich hierbei um Palmen, aus denen Palmherzen (ein Teil des Stammes) gewonnen werden. Ein ganzer Baum muss 10 bis 15 Jahre wachsen um etwa 500g Palmherz zu gewinnen.

Heute war ausserdem auch der erste Tag, an dem wir am Abend nicht das Dinner-Buffet im Superbe in Anspruch nahmen, sondern eine Reservierung im La Casa, dem Italienischen Restaurant am südlichen Eck der Hotelanlage, hatten. Wir ärgerten uns anschließend sehr, dass wir nicht schon früher im La Casa gegessen haben, denn selbst das "Halbpensions-Menü" war ausgezeichnet. Wir haben natürlich gleich für die restlichen Abenden reserviert, denn so lecker und abwechlungsreich das Buffet auch war, nach 10 Tagen kam uns das ganze schon bei den Ohren raus.

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