Roof Boxer LP20 yellow

Mein Neuer.
Der Nachfolver meines Alten.

2001, als ich mir mein Moped zulegte, gab es den Roof Boxer in exakt dem selben Blau wie meine Maschine.
2016 ist der Blauton leider aus dem Sortiment. Die netten Franzosen haben mir zur gelben Version geraten, die sie gerade hinausbrachte. Blaues Visier „Blue Iridium“ nicht inklusive.

Der Roof Boxer V8 ist die weiterentwicklung meines 2001er Roof Boxer. Er ist etwas kleiner, weniger kugelig geworden. Er hat Lüftungsschlitze erhalten und ein herausnehmbares Innenfutter. Bei den Ohren ist jetzt Platz für die Kopfhörer eines Comm und der Schließmechanismus ist etwas besser geworden. Als Classic-Träger muss man sich etwas daran gewöhnen, da die Schellen (?) eigentlich sehr leicht einrasten und man nicht sicher ist, ob sie tatsächlich halten (tun sie!).

Ich bin noch nicht oft damit gefahren, ein Review sollte demnächst folgen.

Meins: Trek 1st District

Am 3. April auf dem Bike Festival in Wien vorbestellt, heute im strömenden Regen abgeholt: mein Trek 1st District mit Alu-Rahmen, Carbon-Gabel sowie Carbon Drive Zahnriemenantrieb.

Details (bitte entschuldigt, wenn die Übersetzungen nicht ganz passen):

  • Alpha Aluminium, 56cm
  • Gabel: Bontrager Satellite Plus, Carbon
  • Räder: Alloy SS cassette hub, alloy deep section color, Bontrager Race Lite Hard-Case, 700x25c
  • Kurbel: Bontrager Satellite Nebula, 55T alloy Carbon Drive belt sprocket
  • Kassette: 22T alloy Carbon Drive belt sprocket
  • Pedale: VP Track, alloy body/cage
  • Sattel: Bontrager Race
  • Sattelstütze: Bontrager Satellite Nebula
  • Lenker: Trek Urban, alloy
  • Vorbau: Bontrager Approved, aooly, 15°
  • Bremsen: Aooly dual pivot mit Tektro alloy Hebeln

Erster Eindruck: Verdammt hart. Der Sattel gehört eher in ein Sado-Maso Studio. Oder mein A*sch ist zu weich. Zahnriemenantrieb unglaublich direkt, die 9.200g setzen sich direkt in Bewegung, und Regenrennen ohne Kotflügel machen einem den A*sch wassrig!

Die Hintergründe des Mopedgrußes

Geschichte

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück. Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte Straßen, und die Räder waren aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle, hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um zu zeigen, daß sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der Motorradgruß erfunden.

Winterfahrer und Weicheier

Unter ähnlich harten Bedingungen sind heute nur noch die Winterfahrer unterwegs. Motorradfahrer sind entweder Winterfahrer oder Weicheier. Weicheier trifft man im April im Straßenverkehrsamt, wo sie ihre stillgelegten Maschinen wieder anmelden. Winterfahrer dagegen fahren durch. Ihre Zahl ist klein. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die Freude groß. Von April an grüßen Winterfahrer nicht mehr. Winterfahrer grüßen keine Weicheier. Weicheier erkennt man daran, daß sie in den ersten Frühlingswochen wie wild und beidhändig alles grüßen, was sich auf 2 Rädern bewegt. Vor lauter Aufregung vergessen sie dann oft, daß da vorne eine Kurve kommt. Sie haben immer frische Unterwäsche an – man könnte ja im Krankenhaus landen.

Der verbotene Gruß

Das Motorradgrüßen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu Recht als sehr kompliziert angesehen. Es ist umlagert von allerlei Ge- und Verboten. Das bekannteste Verbot lautet: Grüße nie ein Einspurfahrzeug, das weniger als 250 ccm Hubraum hat. So etwas ist kein Motorrad! Wer fahrlässig Motorroller, Klein – oder Leichtkrafträder grüßt, verliert sein Gesicht und jegliche Selbstachtung.

Ein Spezialfall: Oldtimer. Oldtimer werden grundsätzlich freudig und bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum. Oldtimer werden meist von technisch versierten älteren Fahrern gefahren, sogenannten ‚alten Schraubern‘. Solchen wird Respekt gezollt. Trifft man alte Schrauber, wartet man, ob sie grüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele nicht, weil sie Winterfahrer sind – Winterfahrer grüßen keine Weicheier.

Der Autobahn – Gruß

Ungeregelt und darum praktisch nicht existent ist die Motorradgrußkultur auf der Autobahn. Nicht einmal erfahrene Motorradfahrer können sagen, ob man entgegenkommende Motorräder über sechs Spuren und einen Grünstreifen hinweg grüßen muß. Fahrtechnisch problematisch wird das Grüßen beim Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht gesehen. Grüßt man mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts, tippen Autofahrer auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf.

Der Heizer – Gruß

Der ‚Heizergruß‘ in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt) gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst angesehen, aber man sollte vorher trotzdem frische Unterwäsche anziehen. Heiz-Grüßer fahren nur auf der äußersten Profilrille und vergleichen, wer die spitzesten Fußrasten vorweisen kann. Wer die Kunst des Heizergrußes nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen letzten, den sogenannten ‚goldenen Gruß‘.

Benzin wird um €2,00 teurer

Vor langer, langer Zeit, es war kurz nach der Jahrtausendwende, konnte ich um €7,00 noch meinen kompletten Tank füllen lassen. Heute habe ich mich wieder einmal vollaufen lassen, und es wurden €9,00. Es wäre sicher noch mehr reingegangen, aber der Tankwirt mochte offensichtlich eine runde Zahl.

Da freut man sich, wenn eine Tankfüllung für mehr als eine Woche reicht. 3-4 Liter pro Kilometer sind schon angenehm! 

2rad Sicherheit

Aus aktuellem Anlass, ein kleiner Hinweis zur Sicherheit auf 2 Rädern.

Nachdem mir ein dicker Brummer gegen das Visier knallte, klappte ich auch gleich den Kinnschutz runter und verwandelte meinen heissgeliebten Roof Boxer Jet-Helm in meinen heissgeliebten Roof Boxer Vollvisierhelm.

Heute hab ich mir eine Honda SH300i ausgeborgt während mein Schwager mit einer Kawasaki Versys.

Die SH300i ist sehr knackig, beschleunigt sehr gut (im Kreisverkehr kann das Heck schon mal unruhig werden) und ist angenehm bei höheren Geschwindigkeiten von 100 bis 130km/h. Also durchaus tourentauglich, denn die 2 Stunden, die ich darauf verbrachte, waren durchaus angenehm und ich hatte nicht das Bedürfnis, abzusteigen oder Pause zu machen. Daher kann ich mir sehr gut vorstellen, mit dem Teil längere Strecken zurückzulegen.

Anders die Kawasaki … ich bin damit nicht mehr als ein paar Meter gefahren (Führerschein, Leichtmotorrad usw.), aber das Ding brabbelte und ruckelte und zitterte, dass man sich als Passagier fühlte. Liegt sicher auch an meiner Unerfahrenheit, aber "locker" fühlte ich mich nicht.
Optisch ist sie ein Leckerbissen, schöne geschwungene Linien, ein geniales Auspuffskonzept (es ist keiner sichtbar!!, und eine sehr angenehme Sitzposition, die auch durch die breite Sitzfläche unterstützt wird.
Definitiv tourentauglich, in meinen Augen. Mein Schwager, ein eher großgewachsener Mann, fühlte sich durch die festgelegte Sitztiefe etwas beengt, und wünschte sich nach einer Weile eine größere Auswahl an Sitzmöglichkeiten ('mal weiter vor rutschen, dann bissl weiter hinten …).

Masters Of Dirt

Mein lieber Bruder hat mir zu Weihnachten eine Eintrittskarte zu Masters Of Dirt geschenkt, welche ich heute einlöste.

Zum ersten Mal auf so einer Veranstaltung, war ich ziemlich beeindruckt. Die Pyrotechnik bei der Anfangsperformance war zwar nicht ganz so beeindruckend, dennoch hat man die Hitze der Flammenwerfer und Explosionen deutlich gespürt. Aber ich saß ja auch in der ersten Reihe, 2m vom "Dirt" entfernt.

Die Stimmung war genial, die Leute waren motiviert, und die Kunststücke waren beeindruckend. Da Travis Pastrana leider nicht mit von der Partie war, sah ich leider auch keinen doppelten Backflip. Aber die Frontflips auf von zwei französischen BMXern waren auch nicht zu verachten. 

Alles in allem ein toller Abend! Die Heimfahrt auf dem Moped war dann … ernüchternd 🙂 

Mein erster Umfall

Nein, das ist kein Tippfehler. Es war ein Umfall-Unfall: die Nacht war kalt, der Regen leicht, die Straße feucht und schmierig, und die Ampel wurde grün.

Zu schnell Gas gegeben, Hintern weggerutscht, abgestiegen, und auf dem Hosenboden mitten in der Kreuzung sitzend dem Moped beim Piruettendrehen zuschauen. Danach der Schock: ich habe aus unerfindlichen Gründen den Tankdeckel beim letzten Volltanken nicht zugeschraubt, wegen der extremen Schräglage lief nun das Benzin laut plätschernd aus. 

Dies ist mein erster 2-rad Absteiger!

ein gestohlenes nummernschild ???


warum zum geier will sich jemand ein motorrad-nummernschild unter den nagel reissen?
nun gut, die polizei ist alarmiert, eine österreichweite fahndung nach den tätern ist bereits initiiert.
ein halber arbeitstag ist wegen der herumrennerei zwischen zuhause, polizeidienststelle und fundstelle versch*ssen.
mein lieber schwager borgte mir aber dankenswerterweise seine maschine, weshalb ich dann doch noch mobil sein konnte.

400km auf 2 rädern

meine längster motorradausritt bis dato.

erst mit meiner aprilia habana von wien nach oberpullendorf (100km), dann als sozius auf vater’s honda pan european nach stubenberg am see (100km), dann wieder nach oberpullendorf zurück (100km) und am tag danach mit der habana wieder von oberpullendorf nach wien zurück.

ergibt in summe 400km. da tut einem der a*sch schon ein wenig weh 🙂

roof boxer V – the next generation

viele werden wissen, ich steh total auf meinen roof boxer helm.
       

webbikeworld hat einen ausführlichen bericht mit einigen bildchen.

The ROOF Boxer V is a significant upgrade from the original Boxer. This helmet is unique, idiosyncratic and avant-garde.

Its futuristic design still looks great today, nearly a decade after its initial release. This says a lot for its originality but also for its capabilities and its unmatched functionality.

hmm … ich könnte mir vorstellen dass dieser helm um einiges besser ist als meiner.
und aus gründen der sicherheit werde ich wohl upgraden müssen.

Aprilia Habana und die Tachowelle

Wenn ihr eine aprilia habana besitzt, und ihr selbst bei vollgas immer nur 0 km/h fahrt, dann ist wohl die tachowelle gerissen.

nachdem ich mir eine tachowelle selbst besorge und beim ersten einbauversuch gescheitert bin, wurde ich vom netten forum http://www.mojito-habana.de auf folgende einbauanleitung verwiesen:

http://www.habana-mojito.com/Technikseiten/habana_tachowelle.htm

alles schön in einzelschritten erklärt, mit vielen fotos und pfeilen für mechanikeramateure wie mich 🙂

mein motorrad lebt !!!


jetzt bin ich mir sicher: meine blue lebt. denn wenn eine maschine eifersüchtig sein kann, dann lebt sie ganz sicher.
ich habe einige zeit mit dem gedanken gespielt, mir ein neues motorrad zu kaufen. nach dem italien-urlaub war ich mir sicher: die piaggio beverly 500 gefällt mir erstens sehr gut, und zweitens kommt meine aprilia habana schon langsam in die jahre. ausserdem ist 500ccm fahren ein wenig anders als 125ccm.
daher borgte ich mir eine beverly aus, fuhr 90 minuten damit, und war hin und weg. super power, moped-feeling mit motorrad-handling und -geschwindigkeit, ein traum.
doch als ich am tag darauf mit „meiner alten“ habana zu einem kundentermin düsen wollte, gab meine treue begleiterin einfach auf. spuckte und stotterte und liess mich mitten auf der schwer-befahrenen 2er linie stehen (für alle die’s nicht wissen: mopeds haben keine warnblinkanlage!!)

doch ende gut alles gut: es war nur ein gelockertes zündkerzenteilchen. ÖAMTC gerufen, ein netter gelber engel kam vorbei, fand auch prompt den fehler und reparierte alles vor ort.

also wenn das kein zufall ist: einen tag lang fremd-fahren, und am nächsten tag von „der alten“ eine eifersuchtsszene geliefert bekommen. meine meinung steht fest: meine aprilia habana lebt!!!