Waldviertler Schotter

… oder auf der Suche danach.

285km, 6:46h Netto-Fahrzeit.

Inspiriert von der exzellenten Route der Fahrwegenen haben Oliver (Honda Varadero), Wolfgang (BMW R 1100 RT) und ich (’92 Yamaha XTZ750 Super Ténéré) uns auf den Weg gemacht. Die kürzeren Tageslichtstunden sowie Navigationsunfähigkeit haben dann eine leicht geänderte Route daraus gemacht. Trotzdem zwei sehr nette Abschnitte legal auf Schotter, Stock und Stein finden können.

Weitere Fotos folgen.

Dornberg not found

After-Work Runde … mit unseren Yamaha XTZ750 Super Ténérés nach Dornberg.

Die grobe Richtung war klar, aber Dornberg hat sich erfolgreich vor uns versteckt. Dabei waren wir so nah … unser Wendepunkt war nur 1km von Dornberg entfernt.
Dafür haben wir nette Wege, Gassen und Kurven fahren dürfen.

Ausblick in’s Tullnerfeld … immer wieder schön!

Luft in den „Pneus“ checken:

Polizei war ziemlich schnell unterwegs

Diesem weißen Van würden wir noch länger folgen.

Es wird dunkel, die Verschlusszeiten verlängern sich -> nette Bewegungsunschärfe in den Bildern.

Orientierung … Dornberg ist nirgends angeschrieben

Hier geht’s auch nicht nach Dornberg.

Unter-Oberndorf?

Dunkel wird’s … das getönte verspiegelte Visier ist eine Sehbehinderung. Nachtfahr-Equipment wird montiert.

Weiterhin orientierungslos.

Umdrehen. Der Magen knurrt, es wird kalt und dunkel. Wenn wir hier noch 2km weitergefahren wären hätten wir unser Ziel erreicht. So bleibt es für immer unerreichbar.

Alles Gegend.

Durch den Wienerwald nach Greifenstein

Netter kleiner Ausflug mit meiner Yamaha XTZ 750 Super Ténéré. Vom 18. Bezirk über die Krottenbachstraße, dann Sieveringerstraße über die Serpentinen bei Salmannsdorf nach Weidlingbach, weiter nach Hintersdorf und Ankunft in Greifenstein.
Öde Straße nach St. Andrä Wördern, dann abbiegen und „twisties“ fahren nach Hadersfeld, dann weiter nach Klosterneuburg.
Ein wenig durch die Hintergassen gurken, verfahren und draufkommen, dass das Navi einen in eine Sackgasse leiten will, aufgeben und via Maria Gugging durch das Hagental die Hagenbachklamm zim zweiten Mal fahren. Über Hintersdorf dann den ganzen Weg wieder zurück. 70,52km

After-Work-Ride: Irenental, Mayerling, Gumpoldskirchen, Wienstrasse,

Nach etwas längerer Zeit mal wieder eine nette Runde mit unseren Yamaha XTZ 750 Super Ténérés, nach der Arbeit eingeschoben.

Die Route:

 

Update (16.8.2017):

Zwei Tage später bin ich die Strecke nochmal gefahren – diesmal ohne Begleitung. Das Licht war nicht so schön wie beim ersten Mal, und die Gesellschaft hat auch gefehlt. Aber diesmal hab ich auch ein paar Bilder von mir selbst schießen können 🙂

Kalte Kuchl und Lebkuchen aus Mariazell

Jaja … ist zwar ein wenig abgedroschen, von vielen belächelt, aber als frischgebackener Biker muss man ja wissen, was denn diese kalte Küche eigentlich ist. Ersteinsatz der GoPro im Fotomodus.

Also erstmal raus aus Wien

Einkehr in der Bikerbar im Restaurant Kalte Kuchl. Buff Halstücher sind prima als Mütze gegen Sonnenstich. Kombiniert mit der Oakley aus den 90ern ein guter Look!

Weiter geht’s. Kamera ein?

Sehr schöne Kehren und Serpentinen … wunderbares Wetter und tolle Ausblicke

Man entscheidet sich, nach Mariazell weiterzufahren. Lebkuchen holen.

Kamera vom Kinn abgenommen für ein Gruppenselfie. 

Dabei bricht Halterung ab. Eh klar … wer billig kauft (käuft?) zahlt doppelt. Künftig nur hochwertiges Material besorgen.

Parkplatzoptimierung in Mariazell

Auf dem Weg nach Hause

 

Die Route im Überblick:

Marchfeld, Salmhof, Hainburg, Devin (SK)

Los geht’s mit Stärkung für Mensch und Maschine.

 

Das Marchfeld hat einen eigenen Charme. Die Windräder finde ich eigentlich sehr ansprechend.

Sightseeing: Alte Fabrik Salmhof. 

Sightseeing 2: Denkmal an eine Schlacht von Groißenbrunn

Erster Grenzübertritt meiner Big Blue: in die Slovakei

 

Devin – sehr fotogen

Blick vom Braunsberg Richtung Westen, auf Hainburg und die Donau herab:

 

Die Route im Überblick:

Roof Boxer LP20 yellow

Mein Neuer.
Der Nachfolver meines Alten.

2001, als ich mir mein Moped zulegte, gab es den Roof Boxer in exakt dem selben Blau wie meine Maschine.
2016 ist der Blauton leider aus dem Sortiment. Die netten Franzosen haben mir zur gelben Version geraten, die sie gerade hinausbrachte. Blaues Visier „Blue Iridium“ nicht inklusive.

Der Roof Boxer V8 ist die weiterentwicklung meines 2001er Roof Boxer. Er ist etwas kleiner, weniger kugelig geworden. Er hat Lüftungsschlitze erhalten und ein herausnehmbares Innenfutter. Bei den Ohren ist jetzt Platz für die Kopfhörer eines Comm und der Schließmechanismus ist etwas besser geworden. Als Classic-Träger muss man sich etwas daran gewöhnen, da die Schellen (?) eigentlich sehr leicht einrasten und man nicht sicher ist, ob sie tatsächlich halten (tun sie!).

Ich bin noch nicht oft damit gefahren, ein Review sollte demnächst folgen.

Meins: Trek 1st District

Am 3. April auf dem Bike Festival in Wien vorbestellt, heute im strömenden Regen abgeholt: mein Trek 1st District mit Alu-Rahmen, Carbon-Gabel sowie Carbon Drive Zahnriemenantrieb.

Details (bitte entschuldigt, wenn die Übersetzungen nicht ganz passen):

  • Alpha Aluminium, 56cm
  • Gabel: Bontrager Satellite Plus, Carbon
  • Räder: Alloy SS cassette hub, alloy deep section color, Bontrager Race Lite Hard-Case, 700x25c
  • Kurbel: Bontrager Satellite Nebula, 55T alloy Carbon Drive belt sprocket
  • Kassette: 22T alloy Carbon Drive belt sprocket
  • Pedale: VP Track, alloy body/cage
  • Sattel: Bontrager Race
  • Sattelstütze: Bontrager Satellite Nebula
  • Lenker: Trek Urban, alloy
  • Vorbau: Bontrager Approved, aooly, 15°
  • Bremsen: Aooly dual pivot mit Tektro alloy Hebeln

Erster Eindruck: Verdammt hart. Der Sattel gehört eher in ein Sado-Maso Studio. Oder mein A*sch ist zu weich. Zahnriemenantrieb unglaublich direkt, die 9.200g setzen sich direkt in Bewegung, und Regenrennen ohne Kotflügel machen einem den A*sch wassrig!

Die Hintergründe des Mopedgrußes

Geschichte

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück. Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte Straßen, und die Räder waren aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle, hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um zu zeigen, daß sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der Motorradgruß erfunden.

Winterfahrer und Weicheier

Unter ähnlich harten Bedingungen sind heute nur noch die Winterfahrer unterwegs. Motorradfahrer sind entweder Winterfahrer oder Weicheier. Weicheier trifft man im April im Straßenverkehrsamt, wo sie ihre stillgelegten Maschinen wieder anmelden. Winterfahrer dagegen fahren durch. Ihre Zahl ist klein. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die Freude groß. Von April an grüßen Winterfahrer nicht mehr. Winterfahrer grüßen keine Weicheier. Weicheier erkennt man daran, daß sie in den ersten Frühlingswochen wie wild und beidhändig alles grüßen, was sich auf 2 Rädern bewegt. Vor lauter Aufregung vergessen sie dann oft, daß da vorne eine Kurve kommt. Sie haben immer frische Unterwäsche an – man könnte ja im Krankenhaus landen.

Der verbotene Gruß

Das Motorradgrüßen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu Recht als sehr kompliziert angesehen. Es ist umlagert von allerlei Ge- und Verboten. Das bekannteste Verbot lautet: Grüße nie ein Einspurfahrzeug, das weniger als 250 ccm Hubraum hat. So etwas ist kein Motorrad! Wer fahrlässig Motorroller, Klein – oder Leichtkrafträder grüßt, verliert sein Gesicht und jegliche Selbstachtung.

Ein Spezialfall: Oldtimer. Oldtimer werden grundsätzlich freudig und bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum. Oldtimer werden meist von technisch versierten älteren Fahrern gefahren, sogenannten ‚alten Schraubern‘. Solchen wird Respekt gezollt. Trifft man alte Schrauber, wartet man, ob sie grüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele nicht, weil sie Winterfahrer sind – Winterfahrer grüßen keine Weicheier.

Der Autobahn – Gruß

Ungeregelt und darum praktisch nicht existent ist die Motorradgrußkultur auf der Autobahn. Nicht einmal erfahrene Motorradfahrer können sagen, ob man entgegenkommende Motorräder über sechs Spuren und einen Grünstreifen hinweg grüßen muß. Fahrtechnisch problematisch wird das Grüßen beim Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht gesehen. Grüßt man mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts, tippen Autofahrer auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf.

Der Heizer – Gruß

Der ‚Heizergruß‘ in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt) gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst angesehen, aber man sollte vorher trotzdem frische Unterwäsche anziehen. Heiz-Grüßer fahren nur auf der äußersten Profilrille und vergleichen, wer die spitzesten Fußrasten vorweisen kann. Wer die Kunst des Heizergrußes nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen letzten, den sogenannten ‚goldenen Gruß‘.

Benzin wird um €2,00 teurer

Vor langer, langer Zeit, es war kurz nach der Jahrtausendwende, konnte ich um €7,00 noch meinen kompletten Tank füllen lassen. Heute habe ich mich wieder einmal vollaufen lassen, und es wurden €9,00. Es wäre sicher noch mehr reingegangen, aber der Tankwirt mochte offensichtlich eine runde Zahl.

Da freut man sich, wenn eine Tankfüllung für mehr als eine Woche reicht. 3-4 Liter pro Kilometer sind schon angenehm! 

2rad Sicherheit

Aus aktuellem Anlass, ein kleiner Hinweis zur Sicherheit auf 2 Rädern.

Nachdem mir ein dicker Brummer gegen das Visier knallte, klappte ich auch gleich den Kinnschutz runter und verwandelte meinen heissgeliebten Roof Boxer Jet-Helm in meinen heissgeliebten Roof Boxer Vollvisierhelm.

Heute hab ich mir eine Honda SH300i ausgeborgt während mein Schwager mit einer Kawasaki Versys.

Die SH300i ist sehr knackig, beschleunigt sehr gut (im Kreisverkehr kann das Heck schon mal unruhig werden) und ist angenehm bei höheren Geschwindigkeiten von 100 bis 130km/h. Also durchaus tourentauglich, denn die 2 Stunden, die ich darauf verbrachte, waren durchaus angenehm und ich hatte nicht das Bedürfnis, abzusteigen oder Pause zu machen. Daher kann ich mir sehr gut vorstellen, mit dem Teil längere Strecken zurückzulegen.

Anders die Kawasaki … ich bin damit nicht mehr als ein paar Meter gefahren (Führerschein, Leichtmotorrad usw.), aber das Ding brabbelte und ruckelte und zitterte, dass man sich als Passagier fühlte. Liegt sicher auch an meiner Unerfahrenheit, aber "locker" fühlte ich mich nicht.
Optisch ist sie ein Leckerbissen, schöne geschwungene Linien, ein geniales Auspuffskonzept (es ist keiner sichtbar!!, und eine sehr angenehme Sitzposition, die auch durch die breite Sitzfläche unterstützt wird.
Definitiv tourentauglich, in meinen Augen. Mein Schwager, ein eher großgewachsener Mann, fühlte sich durch die festgelegte Sitztiefe etwas beengt, und wünschte sich nach einer Weile eine größere Auswahl an Sitzmöglichkeiten ('mal weiter vor rutschen, dann bissl weiter hinten …).