Cevapcici in Karlovac (Teil 2: Die Rückkehr)

Zurück ging’s dann alleine. Michael führte seine Tour weiter Richtung Meer und Split.

Tag 2: 409 km, 7h 


Tag 2 beginnt mit Frühstück, dann die Rösser aufsatteln.

Ein letzter Blick auf die Pension und es geht heimwärts.


Die Richtung stimmt mal.


Die Landschaft ist weiterhin ausgesprochen grün und eine Freude zu durchqueren.


Immer wieder mal die Richtung checken.


Nirvana? Uh oh :-/

 

Cevapci in Karlovac (Teil 1: Die Anfahrt)

Aus einem running Gag wurde eine Kurzreise.

Insgesamt ca 960km, 17h Netto-Fahrzeit.
Tag 1: 485km, 10h


Abfahrt aus Wien am Mittwoch, 10:00 Uhr. Alle Sachen gepackt, für den Kurztrip mit nur einer Übernachtung hat ein zweites Paar Unterwäsche und Socken gereicht.


Michael hatte Größeres vor und war entsprechend besser ausgerüstet. Die halbe Werkstatt hat auch noch auf dem Sozius Platz gefunden.


Erster Boxenstopp in Eisenstadt. Ein bisschen Autobahn war ganz gut, damit ich mich von der Zuverlässigkeit unserer letzten Schrauberaktionen überzeugen konnte. Vergaser schnurrt wie eine Katze, Benzinpumpe pumpt, nirgends rinnt etwas aus, keine komischen Gerüche. Volltanken und weiter geht’s über Klingenbach nach Ungarn.


Die Straßen sind schon ein wenig anders. Großes Vorderrad und gute Dämpfung sind hier von Vorteil.


Sárvár, HU. Wenn man keinen genauen Plan hat, muss man sich immer wieder neu orientieren. Navi bzw. Karte am Handy ist ganz praktisch, aber nichts schlägt die gute alte Papierkarte zum Ausfalten. Beine ausstrecken inklusive.


Müllverbrennungsanlage :-/


Die Landschaft ist sehr unterschiedlich. Viel wilder bewachsen, nicht so genau abgesteckt, getrimmt und eingezäumt. Abenteuerlicher.


Karte schauen, Flüssigkeit trinken. Es war doch recht warm, durch den Fahrtwind und die luftige Kleidung merkt man kaum, dass man schwitzt. Wenn man dann die Flasche ansetzt merkt man, wie durstig man eigentlich ist.


Wasser ging mir aus, hier habe ich mir dann neues besorgt. Dorfkreisler sind schon sehr praktisch.


Schließlich waren wir dann am in Sand. Einer unserer Wegpunkte, die wir erreichen wollten.


Mit nur einer GoPro ist es recht schwierig, unterschiedliche Kameraperspektiven zu finden. Man will ja nicht dauernd die Kamera ab- und anmontieren, und während der Fahrt geht das schon gar nicht. Ich überlege mir eine 360° Kamera zu besorgen.


Der Tag war einfach nur wunderbar.


Wohin jetzt …


Es wird abenteuerlicher.


Gut, dass wir Adventurebikes haben. ????


Warten am Grenzübergang Gola, um nach Kroatien einzufahren.
Es ist ungewohnt, länger stehen zu müssen, während Pässe inspiziert und überprüft werden. 15 Minuten später ging es wieder weiter.


Die Landschaft verändert sich wieder ein wenig.


Sehr idyllisch, hier zu fahren.


Nach Zagreb kommt Karlovac, und danach unsere Bleibe.


Wir sitzen schon über 8h im Sattel, langsam freuen wir uns auf die Ankunft.


Und endlich sind wir da. Das Restaurant, in dem Michael vor vielen Jahren wunderbare Cevapci gegessen hat.


Der Ausblick vom Zimmer und das Farbenspiel im Himmel sind beeindruckend.


Am meisten freut man sich über die Dusche am Ende der Fahrt …


… knapp dahinter steht dann das Feierabendbier.


Die Cevapci waren jedoch ein antiklimatisches Erlebnis. Sehr grob faschiert und in einem frittierten Brot serviert.


Bei der Neuübernahme und Namensänderung des Etablissements dürfte auch der tolle Koch von vor X Jahren verloren gegangen sein.

Wir waren „dead on our feet“, nach dem Bier ging’s umgehend in’s Bett.

 

Waldviertler Schotter

… oder auf der Suche danach.

285km, 6:46h Netto-Fahrzeit.

Inspiriert von der exzellenten Route der Fahrwegenen haben Oliver (Honda Varadero), Wolfgang (BMW R 1100 RT) und ich (’92 Yamaha XTZ750 Super Ténéré) uns auf den Weg gemacht. Die kürzeren Tageslichtstunden sowie Navigationsunfähigkeit haben dann eine leicht geänderte Route daraus gemacht. Trotzdem zwei sehr nette Abschnitte legal auf Schotter, Stock und Stein finden können.

 

Weitere Fotos folgen.

Dornberg not found

After-Work Runde … mit unseren Yamaha XTZ750 Super Ténérés nach Dornberg.

Die grobe Richtung war klar, aber Dornberg hat sich erfolgreich vor uns versteckt. Dabei waren wir so nah … unser Wendepunkt war nur 1km von Dornberg entfernt.
Dafür haben wir nette Wege, Gassen und Kurven fahren dürfen.

Ausblick in’s Tullnerfeld … immer wieder schön!

Luft in den „Pneus“ checken:

Polizei war ziemlich schnell unterwegs

Diesem weißen Van würden wir noch länger folgen.

Es wird dunkel, die Verschlusszeiten verlängern sich -> nette Bewegungsunschärfe in den Bildern.

Orientierung … Dornberg ist nirgends angeschrieben

Hier geht’s auch nicht nach Dornberg.

Unter-Oberndorf?

Dunkel wird’s … das getönte verspiegelte Visier ist eine Sehbehinderung. Nachtfahr-Equipment wird montiert.

Weiterhin orientierungslos.

Umdrehen. Der Magen knurrt, es wird kalt und dunkel. Wenn wir hier noch 2km weitergefahren wären hätten wir unser Ziel erreicht. So bleibt es für immer unerreichbar.

Alles Gegend.

Durch den Wienerwald nach Greifenstein

Netter kleiner Ausflug mit meiner Yamaha XTZ 750 Super Ténéré. Vom 18. Bezirk über die Krottenbachstraße, dann Sieveringerstraße über die Serpentinen bei Salmannsdorf nach Weidlingbach, weiter nach Hintersdorf und Ankunft in Greifenstein.
Öde Straße nach St. Andrä Wördern, dann abbiegen und „twisties“ fahren nach Hadersfeld, dann weiter nach Klosterneuburg.
Ein wenig durch die Hintergassen gurken, verfahren und draufkommen, dass das Navi einen in eine Sackgasse leiten will, aufgeben und via Maria Gugging durch das Hagental die Hagenbachklamm zim zweiten Mal fahren. Über Hintersdorf dann den ganzen Weg wieder zurück. 70,52km

After-Work-Ride: Irenental, Mayerling, Gumpoldskirchen, Wienstrasse,

Nach etwas längerer Zeit mal wieder eine nette Runde mit unseren Yamaha XTZ 750 Super Ténérés, nach der Arbeit eingeschoben.

Die Route:

 

Update (16.8.2017):

Zwei Tage später bin ich die Strecke nochmal gefahren – diesmal ohne Begleitung. Das Licht war nicht so schön wie beim ersten Mal, und die Gesellschaft hat auch gefehlt. Aber diesmal hab ich auch ein paar Bilder von mir selbst schießen können 🙂

Kalte Kuchl und Lebkuchen aus Mariazell

Jaja … ist zwar ein wenig abgedroschen, von vielen belächelt, aber als frischgebackener Biker muss man ja wissen, was denn diese kalte Küche eigentlich ist. Ersteinsatz der GoPro im Fotomodus.

Also erstmal raus aus Wien

Einkehr in der Bikerbar im Restaurant Kalte Kuchl. Buff Halstücher sind prima als Mütze gegen Sonnenstich. Kombiniert mit der Oakley aus den 90ern ein guter Look!

Weiter geht’s. Kamera ein?

Sehr schöne Kehren und Serpentinen … wunderbares Wetter und tolle Ausblicke

Man entscheidet sich, nach Mariazell weiterzufahren. Lebkuchen holen.

Kamera vom Kinn abgenommen für ein Gruppenselfie. 

Dabei bricht Halterung ab. Eh klar … wer billig kauft (käuft?) zahlt doppelt. Künftig nur hochwertiges Material besorgen.

Parkplatzoptimierung in Mariazell

Auf dem Weg nach Hause

 

Die Route im Überblick:

Marchfeld, Salmhof, Hainburg, Devin (SK)

Los geht’s mit Stärkung für Mensch und Maschine.

 

Das Marchfeld hat einen eigenen Charme. Die Windräder finde ich eigentlich sehr ansprechend.

Sightseeing: Alte Fabrik Salmhof. 

Sightseeing 2: Denkmal an eine Schlacht von Groißenbrunn

Erster Grenzübertritt meiner Big Blue: in die Slovakei

 

Devin – sehr fotogen

Blick vom Braunsberg Richtung Westen, auf Hainburg und die Donau herab:

 

Die Route im Überblick:

Roof Boxer LP20 yellow

Mein Neuer.
Der Nachfolver meines Alten.

2001, als ich mir mein Moped zulegte, gab es den Roof Boxer in exakt dem selben Blau wie meine Maschine.
2016 ist der Blauton leider aus dem Sortiment. Die netten Franzosen haben mir zur gelben Version geraten, die sie gerade hinausbrachte. Blaues Visier „Blue Iridium“ nicht inklusive.

Der Roof Boxer V8 ist die weiterentwicklung meines 2001er Roof Boxer. Er ist etwas kleiner, weniger kugelig geworden. Er hat Lüftungsschlitze erhalten und ein herausnehmbares Innenfutter. Bei den Ohren ist jetzt Platz für die Kopfhörer eines Comm und der Schließmechanismus ist etwas besser geworden. Als Classic-Träger muss man sich etwas daran gewöhnen, da die Schellen (?) eigentlich sehr leicht einrasten und man nicht sicher ist, ob sie tatsächlich halten (tun sie!).

Ich bin noch nicht oft damit gefahren, ein Review sollte demnächst folgen.