Roma, Tag 2

Dank neuer Kamera bin ich im Vollfotografenmodus, und in einem solchen muss man einen Sonnenaufgang fotografiert haben. Idealerweise im Urlaub. Daraus wurde jedoch aus Gründen des Schlafmangelausgleichs nichts.

Wir sind daher gemütlich mit der U-Bahn zum Colosseum gefahren. Nachdem wir die Menschenmassen am Eingang dieses Kolosses sahen haben wir uns lieber erst das Forum Romanum und den Palatin angesehen. Am Abend, als die Menschenmassen sich zerstreut haben und das Licht auch besser wurde, haben wir endlich das Colosseum betreten.

Interessanterweise war die Straße, die am Colossum entlang führt, für Autos und Busse gesperrt und somit zur Fußgängerzone deklariert worden. Ob dies jeden Sonntag passiert oder nur wegen unserer Ankunft konnte ich nicht herausfinden.

Da wir einmal richtig gut, jedoch nicht turistisch, essen gehen wollten fanden wir eine nette kleine Spelunke, die als „Insider Tipp“ gehandelt wurde. Völlig zu Unrecht – außer teuer, lange warten und hungrig wieder gehen nix gewesen.

Als wir dann nach einem weiteren Fußmarsch am Abend bei einem Entspannungsbier und -cola weitere Unsummen ausgegeben hatten dränge uns langsam der Verdacht auf, Rom könnte zum teuren Pflaster gehören.

Die restlichen Tage:

Tag 1, Tag 2, Tag 3Tag 4Tag 5Tag 6Tag 7Tag 8

Roma, Tag 1

Der Tag hat nie geendet. Daniel arbeitet von Freitag auf Samstag durch, Coco packt währenddessen die Koffer. Cassius-Dio ist bereits bei seinen Großeltern.

Wir machen uns also um 4:00 Uhr morgens zum Flughafen Dank Schofförservice von Bruder/Schwager Matt. Wir sind total aufgedreht, die 6 Jumbo-Dosen Red Bull, das eine oder andere Achterl Rotwein (nur Daniel), diverse Kaffees und die Vorfreude lassen uns den all-nighter angenehm überstehen. Im Flugzeug haben wir eine halbe Stunde die Augen zumachen können. Leider sitzen wir auf der westlichen (rechten) Seite des Flugzeuges und bekommen vom Sonnenaufgang nichts mit.

Ankunft in Roma Fiumicino. Alles entspannt, gemütlich laufen wir den anderen Leuten hinterher und machen erst mal Pipipause. Koffer sind uns gefolgt, alles ist wunderbar. Weiter zum Bahnhof gewatschelt und erst mal versucht zu verstehen, warum es 5 verschiedene Warteschlangen bei 5 verschiedenen Kiosken gibt und bei welchem wir uns dazustellen sollten. Bald wird klar: der Zug ist kaputt. Wir werden mit einem Kleinbus in die Stadt gebracht. Auch nicht schlecht, klingt auch irgendwie schneller.

Unser Hotel befindet sich 5 Gehminuten vom Bahnhof Termini entfernt. Super-sauber, super-nett, riecht gut und wir fallen erst mal auf die Betten. Gut, die Zimmer sind winzig, aber häuslich einrichten wollen wir uns dort eh nicht.

Wir pennen bis 3 Uhr Nachmittags und erkunden dann unsere Umgebung, checken die Supermärkte und Einkaufsmöglichkeiten und latschen dann die Via Repubblica bis runter zum Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II und wieder zurück. Erste Eindrücke, vollste Zufriedenheit, tiefer Schlaf.

Die restlichen Tage:

Tag 1, Tag 2Tag 3Tag 4Tag 5Tag 6Tag 7Tag 8

Erlebnisse Ende August

Zuerst habe ich meinen ersten Spielplatz so richtig unter die Lupe genommen. Das Grillfest bei Omi und Opa wurde mir verwehrt, ich wurde mit Maisstangen abgespeist. Dafür konnte ich meinen Patenonkel bei seiner Arbeit besuchen gehen und bekam von Mami’s Arbeitskollegin ein Rutschauto geschenkt. Für das große Auto bekam ich einen neuen Kindersitz, da mir der alte schon viel zu klein war. Und wie immer habe ich Paps beim Kochen beobachtet. Seine Haubenkochhaube passt noch nicht so ganz. Dafür weiß ich jetzt, wie dieser komische Fernseher, in dem sich immer alles dreht, funktioniert!

Erziehungstipp: Die Kabelgefahr

Aus irgendeinem Grund lieben Kinder offensichtlich Kabel und Schnüre in allen Varianten. Damit die Laptops nicht vom Tisch fliegen und die 5.1-Lautsprecherkabel nicht durchgeknabbert werden empfehle ich das Installieren sogenannter Dummykabel, an denen sich der Sproß austoben kann.

Natürlich müssen die richtigen Kabel aus dem Weg geschafft oder verdeckt werden, soll es zu keinem bösen Unfall kommen.