Erster längerer Ausritt mit dem neuen Bike

Jahrelang am Kokua Laufrad, das muss doch was gebracht haben.

Der dritte Ausritt mit dem neuen Fahrrad wurde auf der Donauinsel gestartet. Das Radeln geht ja seit dem ersten Mal beinahe problemlos, allerdings ist die niedrigste Einstellung des Sattels um ein Haar zu hoch, sodass Sius sich nicht eigenständig auf den Weg machen kann und Starthilfe benötigt.

Weitere Premiere: der erste Einsatz unserer neuen Thule Fahrradträger. K.a. wie die Modellnummer lautet, aber sie sind genial. Werkzeugfrei an der Dachgalerie zu befestigen, Werkzeugfrei das Bike fixiert, hält Bombenfest und erhöht den Benzinverbrauch (ohne Fahrrad) nur um geschätzte 0,1 Liter auf 100km.

2rad Sicherheit

Aus aktuellem Anlass, ein kleiner Hinweis zur Sicherheit auf 2 Rädern.

Nachdem mir ein dicker Brummer gegen das Visier knallte, klappte ich auch gleich den Kinnschutz runter und verwandelte meinen heissgeliebten Roof Boxer Jet-Helm in meinen heissgeliebten Roof Boxer Vollvisierhelm.

Heute hab ich mir eine Honda SH300i ausgeborgt während mein Schwager mit einer Kawasaki Versys.

Die SH300i ist sehr knackig, beschleunigt sehr gut (im Kreisverkehr kann das Heck schon mal unruhig werden) und ist angenehm bei höheren Geschwindigkeiten von 100 bis 130km/h. Also durchaus tourentauglich, denn die 2 Stunden, die ich darauf verbrachte, waren durchaus angenehm und ich hatte nicht das Bedürfnis, abzusteigen oder Pause zu machen. Daher kann ich mir sehr gut vorstellen, mit dem Teil längere Strecken zurückzulegen.

Anders die Kawasaki … ich bin damit nicht mehr als ein paar Meter gefahren (Führerschein, Leichtmotorrad usw.), aber das Ding brabbelte und ruckelte und zitterte, dass man sich als Passagier fühlte. Liegt sicher auch an meiner Unerfahrenheit, aber "locker" fühlte ich mich nicht.
Optisch ist sie ein Leckerbissen, schöne geschwungene Linien, ein geniales Auspuffskonzept (es ist keiner sichtbar!!, und eine sehr angenehme Sitzposition, die auch durch die breite Sitzfläche unterstützt wird.
Definitiv tourentauglich, in meinen Augen. Mein Schwager, ein eher großgewachsener Mann, fühlte sich durch die festgelegte Sitztiefe etwas beengt, und wünschte sich nach einer Weile eine größere Auswahl an Sitzmöglichkeiten ('mal weiter vor rutschen, dann bissl weiter hinten …).

Masters Of Dirt

Mein lieber Bruder hat mir zu Weihnachten eine Eintrittskarte zu Masters Of Dirt geschenkt, welche ich heute einlöste.

Zum ersten Mal auf so einer Veranstaltung, war ich ziemlich beeindruckt. Die Pyrotechnik bei der Anfangsperformance war zwar nicht ganz so beeindruckend, dennoch hat man die Hitze der Flammenwerfer und Explosionen deutlich gespürt. Aber ich saß ja auch in der ersten Reihe, 2m vom "Dirt" entfernt.

Die Stimmung war genial, die Leute waren motiviert, und die Kunststücke waren beeindruckend. Da Travis Pastrana leider nicht mit von der Partie war, sah ich leider auch keinen doppelten Backflip. Aber die Frontflips auf von zwei französischen BMXern waren auch nicht zu verachten. 

Alles in allem ein toller Abend! Die Heimfahrt auf dem Moped war dann … ernüchternd 🙂