Home made Pan Pizza (for real, this time!)

Lange, lange habe ich es versucht. Das unvergleichliche Erlebnis einer echten Pizza Hut Pan Pizza zuhause nachzumachen. Ich meine hier nicht die Cheezy Crust, die simpel und eigentlich auch öd ist. Ich meine den fluffigen, in Fett angebackenen Boden.  Aber was ich auch anstellte – es wurde nie wirklich etwas gutes daraus. Nicht einmal so gut wie die „normale“ Pizza vom Italiener um die Ecke. Die war Welten von Pizza Hut entfernt, aber immer noch leckerer als der Haufen, der auf selbstgemacht auf meinem Teller endete.

Aber heute war es soweit. Die ultimative Pan Pizza aus dem eigenen Ofen! Was war der Trick? Ich kann es nicht genau sagen. Es sind sicher ein paar Kniffe hier zu finden, die das ganze komplett machen. Wichtig ist, denke ich, die aromatisierung des Teiges. Ebensowichtig ist die Temperatur, und der Pizzasteinersatz dürfte auch geholfen haben.

Wer’s nachmachen will:

Zutaten Teig

  • 500g Mehl
  • 325g Wasser
  • 10g Salz
  • 10g frische Hefe (ca.3g Trockenhefe)
  • 0,25 EL Zwiebelpulver
  • 0,25 EL Knoblauchpulver
  • 0,25 EL Backpulver
  • 2 EL Maisgries (o. Polenta)

Zutaten Tomatensoße

  • 1 Dose passierte Tomaten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL getrockneter Basilikum
  • 30g geriebener Parmesan
  • 30ml Essig
  • 30ml Weißwein

Zubereitung

Zuerst den Teig ansetzen. Hierfür das Wasser mit der halben Menge des Mehls, der Hefe und dem Salz vermengen. Nach 10 Minuten den Rest der Zutaten einrühren und 1h gehen lassen.

Für die Soße in einem kleinen Topf Olivenöl erhitzen und eine kleine Menge der passierten Tomaten anbraten. Nicht umrühren, sondern ein paar Minuten anbraten lassen. Anschließend die Zwiebeln hinzugeben und weiter anbraten.
Wenn die Zwiebeln weich sind das Paprikapulver, Zucker, Basilikum und den Essig sowie die restlichen passierten Tomaten beigeben und 15 Minuten köcheln lassen.
Anschließend den Parmesan, die in hauchdünne Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen und den Weißwein beimengen. Gut durchmischen, von der Flamme nehmen und mit dem Stabmixer zu einer homogenen Masse pürieren.

Den Ofen auf 300°C Intensivhitze vorheizen. Wenn möglich einen Pizzastein oder (so wie ich) eine massive gußeiserne Crêpe-Platte verwenden und auf der zweiten Stufe von unten warm werden lassen. Im Notfall einfach ein Backblech verwenden. Wichtig ist, dass es ebenfalls heiß wird.

Für eine Neapolitanisch Pizza den Teig dünn ausformen und auf einem Backpapier anrichten. Die Tomatensoße dünn auftragen (sehr geschmacksintensiv). Pizza samt Backpapier auf ein Schneidebrett schieben und so auf Pizzastein, Crêpe-Platte oder Backblech transferieren.

Für eine Pan Pizza ein Pizzablech mit Öl einreiben, ca 2EL Maisgries (Polenta) hineinstreuen. Den Teig zu einer etwas dickeren Pizza ausformen und in die Form geben. Mit den Fingern schön hineindrücken und zugedeckt weitere 10min gehen lassen. Mit Tomatensoße etc. garnieren und in den Ofen geben.

Backzeit ca. 10 Minuten.

 

Wachteln

Zum ersten Mal habe ich Wachteln gegessen – und auch gleich selbst gekocht.

Fazit: Sinnlos. Mörderaufwand für 20g Fleisch, das etwas intensiver als Huhn schmeckt. Also nicht schlecht, aber keineswegs ein „Must-Eat“.

Zutaten:

  • 2 Wachteln
  • Speck
  • 6 Scheiben Brot, gewürfelt
  • 1 Ei
  • Petersilie
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Brot in Milch tränken, ausdrücken, mit Ei und Gewürzen vermengen. Einen kleinen Teil davon in die Wachteln stopfen, mit dem Rest Semmelknödel machen.

Speck würfeln und auslassen. Aus dem Bräter nehmen und die Wachteln scharf im Speckfett anbraten. Wenn zuwenig Fett austritt kann man mit Butter nachhelfen 🙂 Rundum angebratene Wachteln aus dem Bräter nehmen, mit Fond und Weisswein ablöschen (zuviel Wein und die Sosse wird sauer), Wachteln und Speck wieder in den Bräter geben und 10-15min dünsten.

Mandel-Mango-Huhn

Zutaten für 2 Personen

  • 300g Hühnerbrust
  • Stärkemehl
  • 3EL Mandelsplitter
  • 1 Knoblauchzehe (zerdrückt)
  • 1/2 rote Chilischote (frisch)
  • 1 Karotte (in Scheiben geschnitten)
  • 200g Mango (gewürfelt)
  • 1EL Honig
  • 1EL Reisessig
  • 5EL Kräutersuppe
  • 1EL Sukiyaki Sauce
  • Korianderblätter

Zubereitung

Fleisch salzen, pfeffern, mit Stärkemehl bestäuben und im heißen WOK mit etwas Öl knusprig braten. Anschließend beiseite stellen, ev. warm halten.

Mandeln, Chili, Knoblauch und Karotte im Wok ca. eine Minute anbraten. Anschließend mit dem Honig, Reisessig, Kräutersuppe und Sukiyaki Sauce ablöschen. Fleisch und Mango hinzugeben und kurz aufkochen.

Mit Korianderblättern garniert servieren.

Eierschwammerlgulasch mit Spiegelei

Zutaten

  • 500g Eierschwammerl (Pfifferlinge)
  • 2 Streifen Speck, klein geschnitten
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 rote Paprika, klein gewürfelt
  • 50ml Weisswein
  • 150ml Gemüsebrühe

Zubereitung

Schwammerl waschen und in etwas Olivenöl scharf anbraten. Das austretende Wasser auffangen und die Pilze beiseite stellen.

Zwiebel mit Speck in etwas Olivenöl braten, bis die Zwiebel glasig werden. Paprika hinzugeben und kurz mitrösten. Paprikapulver darüber streuen, einmal umrühren und gleich mit Wein ablöschen. Die Gemüsebrühe zugießen und zugedeckt bei niedriger Flamme etwa 20min köcheln lassen.

Alles pürieren (man kann auch eine oder zwei Knoblauchzehen mithäckseln), mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Sauerrahm oder Jogurt cremig machen. Falls die Schwammerl ausgekühlt sind kann man sie in diese Sosse geben und wieder aufwärmen.

Als Beilage passen Reis oder Semmelknödel.

Milchkalbskrone mit Sellerie- und Ebsenpüree

Allgemeines

Ich habe mir dieses Stück Fleisch gekauft, weil es sehr nett aussah. In meinem Hirn hat sich eine prächtige, knusprig duftende Tafel eingebrannt und ich wollte diese umsetzen.
Die Rezeptesuche nach „Milchkalbskrone“ war dann ernüchternd … weiteres googeln hat dann erwiesen, dass es sich eigentlich um ein Karree handelt … und man umgangssprachlich Karree für ein Filet sagt.
Nun, die (Milch-)Kalbskrone heisst so, weil mehrere Stücke gerne ringförmig verbunden werden und dann wie eine Krone aussehen.

Mein Fazit ist: dieses Fleisch ist teurer als es sein sollte. Es ist geschmacklich in Ordnung, aber für den Preis bekommt man mit einem Filetstück mehr zu beissen. Aber man muss ja alles mal ausprobieren. Weiterlesen

Püree von weißen Bohnen mit Zanderfilet und Fisolen

Zutaten für 4 Personen

  • eine große Dose weiße Bohnen (650g)
  • 150g Kartoffel
  • 2 EL Crème fraîche
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1TL Chilipaste, es geht auch Currypaste
  • 1 TL Currypulver
  • 500g Zanderfilet

Zubereitung

Kartoffeln weich kochen, durch eine Kartoffelpresse pressen und beiseite stellen. Weiße Bohnen kurz warm kochen, ein paar zwecks Dekoration beiseite geben, mit einem Mixer pürieren und ebenfalls beiseite stellen.

Crème fraîche mit gepresster Knoblauchzehe kurz warm werden lassen, Zitronensaft, Salz, Olivenöl und Chili-/Currypaste hinzufügen und mit Kartoffeln und den pürierten Bohnen vermischen

Fisolen bissfest dämpfen oder kochen. Olivenöl mit Currypulver erhitzen und die Fisolen sowie die vorher beiseite gelegten Bohnen darin schwenken und kurz anrösten.

Den Zander in etwas Butter auf der Hautseite scharf anbraten, wenden und ca. 2 Minuten garen.

Zander auf dem Püree anrichten, mit Fisolen und den Bohnen dekorieren.

Spargel mit Gnocchi und Rohschinken in Zitronensauce

Zutaten

Gnocchi

  • 300g mehlige Kartoffel
  • 50g Maisstärkemehl
  • 3 Eidotter
  • 1EL Olivenöl
  • 1EL fein geriebener Parmesan
  • Muskat, Salz

Der Rest

  • 500g grüner Spargel
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • 100g Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2EL Olivenöl
  • 1TL Brauner Zucker
  • 2TL Mehl
  • 1/2 Zitrone
  • 200ml Schlagobers (Süße Sahne)
  • 4 Scheiben Prosciutt
  • Petersilie
  • Thymian
  • etwas gehobelter Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Für die Gnocci die Kartofeln schälen, vierteln und in Salzwasser weich kochen. Abgießen, abkühlen lassen und durch eine Kartoffelpresse pressen. Mit den restlichen Zutaten verkneten. Eine 2cm dicke Wurst rollen, scheiben abschneiden und mit einer Gabel in die gewünschte Gnocchi-Form rollen. Dies erfordert ein wenig Gefühl … schlimmstenfalls sind es einfach nur Miniknödel 🙂

Spargel im unteren Drittel schälen und in Wasser mit Zitronensaft, Salz und Zucker weich garen. Hier bietet sich ein Spargeltopf an, da dieser oft eine Art Sieb besitzt.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl und Zucker hellbraun anrösten. Mit Mehl bestäuben, kurz anschwitzen und mit 250ml Spargelwasser aufgiessen. Abgeriebene Schale und Saft der halben Zitrone hinzufügen und einkochen lassen. Obers einrühren und weitere 5min köcheln.

Gnocci in gesalzenem Wasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Sieb abschöpfen, abtropfen lassen. Rohschinken in Streifen schneiden, mit Gnocci vermengen. Zitronensauce abschmecken, aufmixen (oder in einen ISI Gourmet Whip füllen und aufsprühen) und mit Kräutern und Parmesan spänen anrichten.

Hühnerbrüstchen mit Schinken und Salbei an Tomatenschaum auf Spätzle

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 2 Eier
  • 3EL Öl
  • 1TL Salz
  • 250ml Milch
  • 50g Butter
  • Schnittlauch
  • 2 Hühnerbrüstchen
  • 8 Salbeiblätter
  • 6 Scheiben Rohschinken
  • 3 Tomaten
  • Tomatenmark
  • Knoblauch

Zubereitung

Spätzle: Milch und Eier verquirlen, mit Öl, Mehl, Salz und Butter zu einem Teig rühren. Kann in der Küchenmaschine ein wenig dauern, bis die Butter sich aufgelöst hat. Teig beiseite stellen und einen großen Topf mit Salzwasser auf den Herd stellen. 

Brüste salzen und Pfeffern, Salbei drauflegen und in Schinken einschlagen. Inzwischen Tomaten im vorbereiteten Wasser blanchieren und schälen, klein schneiden und beiseite stellen. (Wasser weiter warm halten, brauchen wir noch)

Hühnerbrüste anbraten, zirka 5 Minuten pro Seite. Anschließend warm stellen. 

Tomaten in die Pfanne geben und im Bratensaft anbraten. Tomatenmark und Knoblauch dazugeben, anrösten und mit 100ml Wasser löschen. Ein paar Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb passieren und in einen ISI Gourmet-Whip füllen, warm stellen.

Spätzleteig mit einem Spätzlehobel oder Spätzlereibe in das kochende Salzwasser tropfen. Wenn sie wieder an die Oberfläche steigen abschöpfen und kalt abschrecken. Kurz in einer Pfanne in Butter schwenken, danach mit Schnittlauch vermengen.

Tomatenschaum auf einen Teller sprühen, Brüstchen in Scheiben schneiden und darauf anrichten, Spätzle hübsch daneben drapieren

Geschnetzeltes auf Zürcher Art mit Grösti

Zutaten für 2 Personen

  • 0,5kg Kartoffel, gekocht, geschält, kalt
  • 1 Zwiebe, gewürfelt
  • 100g Pilze, getrocknet oder frisch in Scheiben geschnitten
  • 300g Fleisch, geschnetzelt (Originalzutat ist Kalbfleisch, ich hab’s mit Schweinefilet hinbekommen)
  • 1 EL Mehl
  • 100ml Kalbs- oder Gemüsefond
  • 100ml Schlagobers (Sahne)
  • 100ml Weisswein
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Zubereitung 

Grösti: Gekochte und ausgekühlte Kartoffeln raspeln und mit Salz und Pfeffer vermengen. In einer Pfanne zu Plätzchen formen und mit einem Deckel DIREKT auf die Grösti gelegt ca. 15 Minuten bei niedriger oder mittlerer Flamme, je nach Herd, goldbraun rösten. Wenden und weitere 5 Minuten rösten. Anschließend bei 80°C – 100°C warm halten.

Geschnetzeltes Fleisch mit Mehl bestäuben und in einer Pfanne goldbraun rösten. Zwiebel und Pilze hinzugeben, kurz mit anbraten. Abschmecken. Mit dem Weisswein ablöschen und auf die Hälfte reduzieren. Sahne und Fond hinzugeben und auf die gewünschte Konsistenz einkochen. Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn ich noch mit einer Prise „Chinagewürz“ und Kurkuma würze.

Lachs in Blätterteig

6 Portionen

Zutaten

  • 300g Blätterteig
  • 1Pk Blattspinat
  • 20g Butter
  • 1 Karotte
  • 1 kleiner Zucchino
  • 1 Knollensellerie (100g)
  • Salz, Pfeffer
  • 100g frischer Bergkäse
  • 500g Frischlachs-Filet
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung

Blätterteig und Blattspinat bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Spinatblätter gut abtropfen und mit Küchenpapier abtupfen. Karotte und Sellerie putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Zucchino waschen und ebenfalls in feine Streifen schneide. Das Gemüse 3 Minuten in Butter dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, auskühlen lassen. Das Lachsfile quer in vier schmale Stücke schneiden und würzen. Bergkäse grob reiben.

Backrohr auf 200°C vorheizen. Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auslegen und etwas ausrollen. Zwei Teigstreifen für die Verzierung abtrennen und bereit halten. Die Hälfte der Spinatblätter auf den Teig legen; Käse darüberstreuen und die Hälfte der Gemüsestreifen in die Mitte geben. Je zwei Lachsfiletstücke aufeinander auf das Gemüse setzen (der Länge nach) und mit dem restlichen Gemüse bedecken. Danach das Gemüse mit den restlichen Spinatblättern abdecken. Die Teigenden mit verquirltem Ei bestreichen, die Lachsfiletstücke in den Teig einschlagen, die Teigenden gut zusammendrücken. Den Teig mit den Nahtstellen nach oben auf ein mit Backpapier belegtesBlech setzen, mit den Teigstreifen beliebig verzieren und ebenfalls mit Ei bestreichen. Mit einer Gabel einstechen und im Rohr ca. 20 Minuten goldgelb backen. Anschließend 5 Minuten ruhen lassen und erst dann in Scheiben schneiden.

Schweinsfilet mit Spinatfülle

Für 10 Portionen

Zutaten:

Schweinsfilet:

  • 1,5 kg Schweinslungenbraten, pariert
  • 30 g schwarze Pfefferkörner
  • 30 g Salz
  • 30 g Butterschmalz zum Braten

Fülle:

  • 500 g Blattspinat
  • 10 g Knoblauch
  • 100 g Lauch
  • 30 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer von der Mühle

Saft:

  • 100 g Zwiebeln
  • 10 g Tomatenmark
  • 1 dl Weiflwein
  • Pfefferkörne
  • Lorbeerblatt
  • Petersilstängel
  • 1/4 l Kalbsfond braun oder Rindsuppe oder Wasser
  • 80 g Butter zum Montieren

Petersilwurzeln:

  • 250 g Petersilwurzeln, 200 g zum Frittieren

Vorbereitung:

Spinat putzen, waschen in kochendem Salzwasser ca. 1 Minute blanchieren (überkochen), im Eiswasser abfrischen, gut ausdrücken und grob hacken. Lauch halbieren, Innenseite gut waschen, in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen, zerdrücken. Schweinsfilet parieren (zuputzen). Zwiebel schälen, in grobe Würfel schneiden. Petersilwurzel schälen.

Fülle: Butter schmelzen, Lauch anschwitzen, Knoblauch und Blattspinat beigeben, würzen.

Zubereitung:

Schweinsfilet: Mit dem Wetzstahl, längs, in die Mitte des Schweinsfilets ein Loch stechen. Schweinslungenbraten mit der Spinatmasse füllen, salzen und pfeffern. Fett erhitzen, Lungenbraten scharf anbraten, Fleisch aus der Pfanne nehmen, Filet auf ein Backblech setzen, mit Butter bestreichen ca. 10 Minuten bei 180°C fertig braten, weitere 10 Minuten bei 60°C (oder mit Alufolie bedeckt) rasten lassen.

Saft: Nach dem Braten des Filets, das überschüssige Fett aus der Pfanne ableeren. Im Bratenrückstand etwas Butter schmelzen, die Zwiebeln darin anrösten. Tomatenmark beigeben, kurz weiterrösten; mit einem Schuss Weiß‚wein ablöschen. Die Röststoffe müssen sich dabei vom Boden lösen, mit dem Kochlöffel etwas nachhelfen. Flüssigkeit komplett verkochen, Röststoffe am Boden anlegen lassen, nochmals ablöschen. Diesen Vorgang 2-3 Mal wiederholen, bis das Tomatenmark sich von rot in braun verfärbt hat. Mit Fond oder Wasser aufgießen, Petersilstängel, Lorbeer, Pfefferkörner beigeben. Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen (reduzieren), abseihen. Nochmals kurz reduzieren und kalte Butterflocken zügig einarbeiten (montieren).

Petersilwurzeln: Wurzeln mit dem Sparschäler in längliche Scheiben schneiden. Im heißen Fett schwimmend knusprig fritieren, auf Küchenkrepp abtropfen.

Als Beilage dazu passen Rahmtarte und marinierte Paprikaschoten!

© Peter Kirischitz

Ochsenfleischragout mit Zwetschken

a.k.a. Rindfleischragout mit Pflaumen. Ich habe eben Ochsenfleisch zur Hand gehabt.

Zutaten:

  • 350g Ochsenfleisch, oder Rindfleisch
  • 4TL Pflanzenöl (kein Olivenöl, es qualmt sonst)
  • ca. 500ml Gemüseboullion oder Rindsbouillon
  • 300g Perlzwiebel (aus dem Glas)
  • 40g getrocknete Zwetschken (Pflaumen), würfelig geschnitten
  • 1 Messerspitze Zimtpulver
  • 1 Messerspitze Kurkuma (kann man weglassen)
  • frisch geriebener Ingwer
  • 1 Messerspitze Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • 3EL Orangensaft

Zubereitung:

Zuerst das Fleisch würfelig schneiden und scharf im Öl anbraten. Bouillon zugießen, den Topfboden von angebrutzeltem befreien und Perlzwiebel und Zwetschken hinzugeben.

Mit Zimt, Kurkuma, Ingwer, Muskat, Salz und Pfeffer würzen, Orangensaft zugeben und köcheln lassen bis eine sämige Sauce entsteht.

Mit Reis und Salat servieren.

Curryhuhn mit Apfel

Schon wieder Curry?

Zutaten:

  • 400g Hühnerstreifen
  • 2TL süsse Currypaste
  • 1TL Prise Currypulver
  • 1-2EL Öl
  • 3EL Soyasauce
  • 1TL BBQ-Sauce (optional)
  • 200g Stangensellerie oder Karrotten, in Streifen geschnitten
  • 4EL Apfelsaft
  • 200g Apfelspalten

Zubereitung:

Hühnerstreifen mit Currypaste, -pulver, Öl, Soyasauce und BBQ-Sauce sowie Salz und Pfeffer marinieren und ziehen lasse.

Wok mit (Sesam-)Öl ausstreichen und  Hühnerstreifen darin scharf anbraten.

Sellerie/Karrotten hinzufügen, ebenfalls kurz anbraten.

Mit Apfelsaft ablöschen, einige Minuten schmoren lassen, dann die Apfelspalten und die restliche Marinade (falls vorhanden) hinzugeben. Alles kräftig aufkochen und servieren.

Rindfleisch mit Fisolen

Zutaten für 2 Portionen

  • 200g Rumpsteak, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 EL Stärkemehl
  • 2 EL Austern-Sauce
  • 2 EL Sherry
  • 100ml Kräutersuppe
  • 1 EL Sojasauce
  • 100g Shiitakepilze (kann auch durch Karotten, oder Zwiebel ersetzt werden)
  • 1 EL Öl
  • 1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten
  • 2-3 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300g Fisolen in Stücke geschnitten
  • Salz, Pfeffer  

Zubereitung

Das Fleisch gut mit Salz und Pfeffer würzen, mit 1/2 EL Stärke bestäuben und kaltstellen

Austern-Sauce, Sherry, Sojasauce, Kräutersuppe und die restliche Stärke gut verquirlen und die Pilze (oder Karotten oder Zwiebel) darin einlegen

Wok erhitzen und mit Öl ausstreichen

Zuerst Frühlingszwiebel, Knoblauch und Ingwer darin anbraten, dann Fleisch hinzufügen und wenige Minuten mitbraten

Alles herausnehmen, beiseite stellen

Fisolen kurz anbraten, Pilzmischung dazugeben und einige Minuten köcheln lassen

Zum Schluss noch einmal alles in den Wok geben und gut erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.

Kürbisgnocchi mit Parmesansauce

Zutaten

  • 900 g Hokkaido-Kürbis
  • Salz
  • Muskat
  • 2 Eigelb
  • 3 EL Kartoffelpüreepulver
  • 6-8 EL Dinkelmehl
  • 50 g Butter
  • 30 g Kürbiskerne
  • frisch geriebener Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung

Den Kürbis halbieren und entkernen. Auf einem Blech (auf die Hautseite gestellt) im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft: 180 °C) auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen.

Die Haut vom Kürbis abziehen und dann das Fruchtfleisch in einer Schüssel mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Eigelbe, Kartoffelpüreepulver und Mehl zugeben und mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Kürbisteig auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle von ca. 40 cm Länge rollen. Mit einem scharfen Messer 2 cm lange Gnocchi abschneiden.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Gnocchi darin 4 Minuten kochen.

Die Walnusskerne leicht hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, die Walnusskerne dazugeben und leicht salzen. Die Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und abtropfen lassen. In der Butter schwenken und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit reichlich Parmesan bestreut servieren.

Sauce: Parmesansauce

150ml Milch, 150ml Sahne und 2-3 Knoblauchzehen zusammen weich kochen und etwas salzen.
80g geriebenen Parmesan und fein gehackte Petersilie dazugeben, anschließend pürieren.