Zuerst fuhren wir nach Quimper. Laut Reiseführer ein Ort an dem die typisch bretonische Architektur zu bewundern ist. Die Kelten dürften es mit rechten Winkeln und dem Lot nicht so genau genommen haben, und darüber hinaus ein sehr farbenfrohes Volg gewesen sein. Denn so schief und krumm und bunt habe ich schon lange nichts gesehen. Ein einzigartiges Flair umgibt einen beim herumflanieren; die Stadt macht einfach Spaß.

Danach wollten wir in ein am Meer gelegenes Dorf zwecks Abendgestaltung und landeten in Concarneau. Ein langezogenes Meeresdorf sind wir auf der Suche nach dem Ortskern immer wieder an der Stadtgrenze gelandet. Schließlich parkten wir auf einem riesigen Parkplatz mit kleinem Karussell, da es wie ein „Hauptplatz“ aussah, die Marina gleich daneben war und ein kleiner Turm mit einer Uhr zu sehen war. Es stellt sich heraus, dass dieser Turm den Eingang zu einer eingemauerten, befestigten „Insel“ markierte, die eigentlich die Altstadt namens Ville Close ist. Alle Geschäfte waren geschlossen, offensichtlich haben die Kaufleute am Montag frei.

Das Abendessen war zwar superfrisch, aber nicht umwerfend wie am Tag zuvor.

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