Der Treffpunkt zur Hochzeit von Charlotte und Christophe war für 14:00 Uhr angesetzt, da hatten wir genug Zeit um nicht in Stress zu kommen. Zum Frühstück durften wir uns im Wohnzimmer der Hausbesitzerin zwischen 3 Couchen und 2 Lesesesseln auf einen Esstisch zwängen und wurden „original bretonisch“ befrühstückt. Leicht gesalzene Butter, dazu diverse Marmeladen und Apfelmus (?) auf einer Art „Striezl“, einem süßlichen Brot mit einer Croissant-artigen Konsistenz.

Danach kam die entspannte Aufbrezelung für die Hochzeit. Da wir nur ein miniatur-Bad hatten, und das noch mit 2 weiteren Parteien der Pension teilen mussten, habe ich mich rasch geduscht um dann die Gegend zu inspizieren. In den nahegelegenen Delikatessen- und Spezialitätengeschäften habe ich ein paar Souveniers besorgt.

Gegen 14:00 Uhr kamen wir dann zur Kirche wo wir uns dann erst alle einmal begrüßten und in Grüppchen sortierten – die weitgereisten Ösis, die Schulfreunde, die Eltern usw. Bald wurde ich dann auch zum Klaviertragen beordert, wobei mir der tiefere Sinn dieses speziellen Musikinstruments verborgen blieb.

Charlotte und Christophe’s Hochzeit war sehr nett. Es wurde viel gesungen, es war festlich und dennoch locker, und die Kirche war ausnehmend schön. Am Ende konnten wir vor dem Haupttor der Kirche dem frischvermählte Ehepaar huldigen.

Anschließend mussten wir einige hundert Meter zum „Strand“ wandern, wo ein Mega-Gruppenfoto geschossen wurde. Anschließend brachen alle auf, um zum Schloss, dem Ort der Hochzeitsfeier, zu fahren. Dort angekommen wurden wir auch sofort mit Champagner (kein Sekt!!) und diversen Canapés und Häppchen empfangen. Das Wetter spielte leider nicht mit, wir mussten relativ bald im Schloß Schutz vor dem Regen suchen, was dem Angebot and Champagner und Amuse-Geules sowie frischen Austern jedoch keinen Abbruch tat.

Während die gesamte Hochzeitspartie langsam in Richtung Festsaal wanderte nutzten wir die Gelegenheit, um im Schloss einzuchecken und unser Zimmer zu begutachten. Hiervon existieren interessanterweise keine Fotos, wobei das Zimmer, eigentlich ein kleines Appartement, sehr angenehm war. Tolles Bett, sauberes Badezimmer, alles jedoch ziemlich klein aber dennoch gemütlich.

Zurück im Festsaal wurden wir mit mehreren Gängen versorgt, durften lustige Videos aus Charlotte’s und Christophe’s Kindheit sehen sowie peinlichen Geschichten der beiden lauschen.

Anschließend gingen wir in den Partykeller und tranken und tanzten bis in die frühen Morgenstunden.

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